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Tag 11: Trainspotting in Charlotte
Tja, da ist er nun, der letzte Tag ... da wir bis zum Abflug noch etwas Zeit hatten, haben wir
Charlotte nochmal eisenbahntechnisch abgeklopft. Auch sehr ergiebig und durchaus ausbaubar.
Nachdem wir an der AMTRAK Station allerdings weniger Glück hatten, sind wir die Strecke mal etwas
abgefahren. Lief zwar lange Zeit immer schön parallel zur Strasse, aber leider war da doch sehr
viel Grünzeugs im Weg. Also wieder Retour. Auf einer Brücke unweit der AMTRAK Station hatten wir
dann doppeltes Glück. Die Brücke war ziemlich genau über dem Ablaufberg, wo auch grade ein Zug
abgedrückt wurde. Noch dazu kam aus einem Industriegleis ein Personenzug als Rangierfahrt.
Da dieser dort rückwärts rauskam, hatte ich den spontanen Verdacht, dass dort hinten irgendwo
ein Gleisdreieck sein müßte. Das ist eben der Nachteil, wenn man "Einrichtungsloks" einsetzt. Man
braucht an der Endhaltestelle immer ein Punkt zum Wenden.
Wenn diese störenden Stromleitungen da an der Brücke nicht wären, würde man die Skyline über dem
Bahnhofsgelände noch besser sehen. Aber was solls, das ist nunmal so. Immerhin haben dort doppelte
Rangiertätigkeit gesehen. Das ist ja auch schon nett für so spontan.
Nachdem wir dort dann genug gesehen hatten, sind wir nochmal in Richtung des Dreiecks gefahren.
Mitten im dem Dreieck lag auch noch eine Strassenkreuzung. Eine Verfolgung der Strecke via Google-Earth
hat mich ca. 34 Meilen weit gebracht, dann wurden die detailierten Bilder leider zu unscharf.
Aber für eine weitere Tour kann man die Strecke mal im Auge behalten. Unterwegs diverse Industrieanschlüsse
und Gleisdreiecke sowie viele Ausweichstellen, da die Strecke größtenteils eingleisig ist.
Auf dem Rückweg nach Charlotte dann noch an einem Bahnübergang einen Containerzug erlegt.
Der Oberhammer an dem Zug war, dass dieser mitten auf dem Übergang kurz anhalten musste. Genau während
dieser Zeit kam ein Farbiger mit seinem Drahtesel vorbei, beladen mit einem Müllsack voller Dosen.
Und was macht dieser Vogel ?? Steigt von seinem Rand, nimmt seinen Sack, und klettert durch den Zug.
Kommt zurück, schnappt seinen Drahtesel, klettert mit diesem abermals durch den Zug, steigt drübern wieder
auf und fährt weiter. WEnige Sekunden nach dieser Aktion fuhr der Zug dann auch weiter.
Leider habe ich von dieser Aktion keine Fotos, da wir da einfach nur gestanden haben und nicht glauben wollten
was wir da sehen. Allerdings ist die Szene auf einem von Erhards Videos bei YouTuba am Rand mit drauf.
Das war sozusagen nochmal das HighLight des letzten tages und auch des letzten Zuges.
Danach haben wir uns dann in Richtung Flughafen aufgemacht und die Heimreise angetreten.
Auf dem Airport haben wir dann zwischen den großen Vögeln noch einen kleineren entdeckt. Es war ein kleiner
Navy Jet. Mal was anders.
Das soll es dann soweit gewesen sein ... Damit ist dieser Bericht am Ende ... und irgendwie sind meine
Amerika-Gene geweckt worden. Ich denke, das war nicht mein letzter Trip da rüber.
Und zu guter letzt noch ein paar abschließende Bilder.
 Rangiereinheit
 Schrottladung
 doppeltes Glück
 Rangieren
 NC 1797
 Charlotte Skyline
 Ablaufberg
 Ablaufberg
 NS 3533
 Charlotte Skyline
 Little Suga Creek
 ganz schön traurig
 NC 1797
 NC 1797
 3-fach Traktion
 3-fach Traktion
 Detail Sattelauflage
 Containerzug
 Conainerzug
 Containerzug
 Ende des Zuges und letztes Bahnbild
 CHarlotte City
 US Navy Jet
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